Ki-Karate

Die Idee von Ki-Karate ist, eine Schulungs-Methode zu entwickeln, mit der auch im fortgeschrittenen Alter und unabhängig vom Geschlecht die Karatetechniken verbessert werden können. Verbesserung der Techniken heißt Steigerung der Effektivität - ganz egal wie alt oder jung, groß oder klein eine Person ist.
Die Ausgangsposition ist Folgende: Diejenigen, die Aikidô oder Kendô machen, werden auch im fortgeschrittenen Alter immer besser. Ihre Fähigkeiten effektive Techniken ausführen und anwenden zu können, nehmen zu. Doch gibt es kaum achtzigjährige Karateka, geschweige denn, dass diese gutes oder gar besseres Karate machen würden als die zwanzigjährigen "Karate-Frischlinge". Gesucht werden bestimmte Übungen, die für die Verbesserung des Karate-Trainings eingesetzt werden können.
Um ein neues System entwickeln zu können, ist Umdenken erforderlich: Weg von herkömmlichen "Hau-Drauf-Methoden", hin zu intelligenten und angemessenen Übungen, die darauf abzielen, unser Material: Körper und Geist - bestmöglich, sprich: möglichst effektiv zu nutzen.
Siehe: www.ki-karate.de
Ki-Übungen
Ki-Übungen (jap.) funktionieren ähnlich wie Tai Chi (chin.) oder Qi-Gong (chin.). Den Unterschied zwischen mechanischer Kraftausübung und Ki-Arbeit macht das Bewusstsein. Es lenkt die Aufmerksamkeit und damit die Energie. Der Körper folgt der Energie. Das Bewusstsein bestimmt so, wohin der Körper geht, wohin sich der Körper entwickelt. Die Befreiung des Körpers, das kann auch heißen: die Heilung des Körpers folgt der Richtung des Bewusstseins. Ki-Arbeit besteht aus Übungen, die das Bewusstsein schulen. Es geht darum, bewusstes Einsetzen bestimmter Muskeln, bewusstes Entspannen, bewusstes Atmen sowie das Hineinspüren in den Körper zu lernen. Es sind körperliche Übungen, die besonders gut geeignet sind dies zu erlernen. Wichtig ist, dass sie so gelehrt und geübt werden, dass das Bewusstseins geschult wird.
